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Riester-Bestand

Riester behalten, kündigen oder ins Altersvorsorgedepot wechseln? Der große Check für bestehende Verträge

14. Juli 2026 10 Min AHArnd Hellwig
Riester behalten, kündigen oder ins Altersvorsorgedepot wechseln? Der große Check für bestehende Verträge
Auf den Punkt
  • Ein bestehender Riester-Vertrag hat Bestandsschutz - das Altersvorsorgedepot zwingt dich weder zur Kündigung noch zum Wechsel.
  • Kündigung ist fast immer die teuerste Option, weil Zulagen und Steuervorteile zurückgefordert werden können - Ruhenlassen oder Übertragen sind oft die ruhigeren Alternativen.
  • Alter Garantiezins, Wohn-Riester und Kinderzulagen können einen Vertrag wertvoller machen, als er auf den ersten Blick wirkt - deshalb zählt der Einzelfall-Check mehr als eine pauschale Regel.

Ein bestehender Riester-Vertrag ist wegen des Altersvorsorgedepots kein Grund zur Eile. Bestehende Verträge sollen nach aktuellem Stand Bestandsschutz haben - du musst nicht kündigen, wechseln oder irgendetwas überstürzen. Du kannst deinen Vertrag weiterführen, ruhen lassen, unter bestimmten Voraussetzungen übertragen oder mit einem neuen Altersvorsorgedepot vergleichen.

Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht “Ist Riester alt und das Altersvorsorgedepot neu?”, sondern: Was ist dein konkreter Vertrag heute noch wert? Ein teurer Vertrag ohne passende Förderung kann eine Belastung sein. Ein alter Vertrag mit hohem Garantiezins, guten Zulagen oder einer sinnvollen Wohn-Riester-Strategie kann dagegen wertvoller sein, als er auf den ersten Blick wirkt. Dieser Beitrag ist der Bestandskunden-Check: was für deinen Riester-Vertrag gilt, welche Optionen es gibt und welche zehn Fragen vor jeder Entscheidung beantwortet sein sollten.

Was bedeutet der Bestandsschutz für deinen Riester-Vertrag?

Bestehende Riester-Verträge laufen nach der Reform nicht automatisch aus. Sie werden nicht zwangsweise in ein Altersvorsorgedepot umgewandelt und auch nicht automatisch gekündigt. Wer bereits einen Riester-Vertrag hat, kann ihn nach aktuellem Stand weiter besparen und weiter mit der bisherigen Förderung nutzen.

Ab 2027 sollen allerdings keine neuen Verträge mehr nach dem alten Riester-Modell abgeschlossen werden können - das betrifft vor allem das Neugeschäft. Für Bestandskunden bleibt die wichtigste Botschaft: Dein Vertrag wird nicht wertlos, nur weil ein neues System kommt.

Zusätzlich soll es möglich sein, mit einem bestehenden Vertrag allein in die neue Fördersystematik zu wechseln, ohne automatisch alle Vertragsbedingungen zu ändern - und auch, das Guthaben in einen neuen Altersvorsorgevertrag zu übertragen, ohne dass die bisherige Förderung allein deshalb zurückgezahlt werden muss. Wie die neue Grundzulage im Detail berechnet wird, erklärt der Artikel zur Förderung und Grundzulage des Altersvorsorgedepots.

Vorsicht bei einem Parallel-Abschluss: Der Bestandsschutz gilt nur, solange du deinen Riester-Vertrag unverändert weiterführst. Schließt du zusätzlich einen neuen geförderten Altersvorsorgevertrag ab, wechselst du damit in die neue Fördersystematik - der Bestandsschutz des Altvertrags endet dann (BMF-FAQ). Bereits erhaltene Zulagen musst du dafür nicht zurückzahlen, aber die Vertragslogik ändert sich. Mehr zum Unterschied zwischen beiden Systemen im Artikel [Altersvorsorgedepot und Riester im Vergleich](/ratgeber/altersvorsorgedepot/altersvorsorge-depot-riester-unterschied).

Muss ich meinen Riester-Vertrag kündigen?

Nein - und in den meisten Fällen ist Kündigung nicht der erste Schritt, sondern die letzte Option nach einem sauberen Vertragscheck.

Eine Kündigung während der Ansparphase kann als schädliche Verwendung gelten. Dann müssen in der Regel erhaltene Zulagen und steuerliche Vorteile zurückgezahlt werden. Je nach Vertrag kommen Rückkaufswert, Stornoabzug, Abschluss- und Verwaltungskosten sowie steuerliche Folgen hinzu - am Ende bleibt oft deutlich weniger übrig, als viele erwarten.

In Einzelfällen kann eine Kündigung trotzdem sinnvoll sein, etwa wenn ein Vertrag sehr klein, sehr teuer oder wirtschaftlich kaum noch tragfähig ist. Diese Entscheidung sollte aber nie aus dem Bauch heraus fallen. Vorher gehören auf den Tisch:

  • der aktuelle Vertragswert und die garantierte Leistung
  • bisher erhaltene Zulagen und Steuervorteile
  • die mögliche Rückzahlung bei Kündigung
  • laufende Kosten
  • Rentenfaktor oder Auszahlungsbedingungen
  • Wechselkosten
  • Alternativen wie Ruhenlassen, Beitragsanpassung, Anbieterwechsel oder Altersvorsorgedepot

Kurz gesagt: Kündigung kann Geld freimachen - aber auch Förderung, Garantien und Vertragsvorteile zerstören.

Kann ich meinen Riester-Vertrag übertragen oder wechseln?

Ja, ein Wechsel oder eine Übertragung kann grundsätzlich möglich sein - dabei lohnt sich aber eine Unterscheidung in drei Varianten.

Erstens der klassische Anbieter- oder Tarifwechsel innerhalb der Riester-Welt: Das gebildete Altersvorsorgevermögen wird auf einen anderen zertifizierten Vertrag übertragen. Das kann interessant sein, wenn der bisherige Anbieter teuer ist oder die Anlagestruktur nicht mehr passt - gleichzeitig können neue Abschlusskosten oder schlechtere Garantien entstehen.

Zweitens der Wechsel von einem alten Riester-Vertrag in einen neuen Altersvorsorgevertrag, etwa ein Altersvorsorgedepot oder ein neues Garantieprodukt. Nach aktuellem Stand soll dabei die bisherige Förderung nicht allein wegen des Wechsels zurückgezahlt werden müssen - sonst wären viele Riester-Kunden faktisch in ihren Altverträgen gefangen.

Drittens die Möglichkeit, den alten Vertrag unverändert zu behalten und nur in die neue Fördersystematik zu wechseln. Das klingt einfach, ist aber kein Selbstläufer: Alte und neue Förderung wirken unterschiedlich, und für Familien, Gutverdiener oder Sparer mit mehreren Kindern kann das Ergebnis sehr verschieden ausfallen.

Ist Ruhenlassen die bessere Alternative zur Kündigung?

Für viele ja. Beim Ruhenlassen (Beitragsfreistellung) zahlst du vorerst keine Beiträge mehr ein, das Guthaben bleibt im Vertrag, und die bisher erhaltene Förderung musst du normalerweise nicht zurückzahlen.

Der Nachteil: Für beitragsfreie Jahre gibt es meist keine neue Förderung, Verwaltungskosten können weiterlaufen, und bei kleinen Vertragsguthaben fallen sie stärker ins Gewicht. Auch die spätere Rentenleistung kann sinken, weil weniger Kapital aufgebaut wird.

Ruhenlassen ist also kein kostenloser Parkplatz, aber oft die ruhigere Wahl gegenüber einer vorschnellen Kündigung - besonders, wenn du erst abwarten willst, welche Altersvorsorgedepot-Produkte ab 2027 tatsächlich verfügbar sind. Vor- und Nachteile mit konkreten Rechenbeispielen zeigt der Artikel Riester behalten, ruhen lassen oder wechseln.

Ist ein alter Riester mit hohem Garantiezins wertvoller, als er wirkt?

Ja, das kann er sein - aber nicht automatisch ist jeder alte Vertrag gut.

Viele klassische Riester-Rentenversicherungen wurden abgeschlossen, als Garantiezinsen in der Lebens- und Rentenversicherung höher lagen als bei späteren Neuverträgen. Eine solche Garantie kann heute ein echter Vorteil sein, vor allem wenn sie auf den Sparanteil des Beitrags wirkt und mit einem soliden Rentenfaktor kombiniert ist.

Der Garantiezins allein reicht aber nicht als Maßstab. Entscheidend ist, was nach Kosten, Überschüssen, Zulagen und steuerlicher Behandlung tatsächlich bei dir ankommt. Ein hoher Garantiezins kann durch hohe Abschluss- und Verwaltungskosten teilweise entwertet werden - umgekehrt kann ein alter Vertrag mit niedriger laufender Kostenbelastung, guter Garantie und passenden Zulagen sehr attraktiv sein. Ob eine Garantieoption grundsätzlich zu deinem Sicherheitsbedürfnis passt, ordnet der Artikel Altersvorsorgedepot mit oder ohne Garantie ein.

Alte Garantien nicht vorschnell wegwerfen: Wer kündigt oder wechselt, kann eine Garantie verlieren, die sich mit heutigen Konditionen nicht mehr nachbauen lässt. Ob das Altersvorsorgedepot diesen Verlust über höhere Renditechancen ausgleichen kann, hängt von Laufzeit, Risikobereitschaft, Kosten und Förderung ab.

Was ist bei Wohn-Riester besonders zu beachten?

Wohn-Riester ist ein Sonderfall und verdient eine eigene, vorsichtige Prüfung. Hier geht es nicht nur um eine spätere Rente, sondern um gefördertes Altersvorsorgevermögen für selbst genutztes Wohneigentum - etwa für Kauf, Bau, Darlehenstilgung, Genossenschaftsanteile oder, seit 2024 unter bestimmten Voraussetzungen, energetische Sanierungen.

Vor einem Wechsel oder einer Kündigung solltest du deshalb klären:

  • Gibt es ein Wohnförderkonto?
  • Wurde bereits Riester-Guthaben für die Immobilie entnommen?
  • Welche steuerlichen Folgen entstehen später?
  • Wird die Immobilie weiterhin selbst genutzt?
  • Sind Entnahmen, Tilgungen oder Sanierungen geplant?
  • Würde ein Wechsel die bestehende Wohn-Riester-Strategie stören?

Bei Wohn-Riester ist ein scheinbar einfacher Produktwechsel oft deutlich komplexer als bei einem klassischen Riester-Sparvertrag. Das sollte immer konkret anhand der Vertragsunterlagen und der Immobilienplanung geprüft werden.

Können Riester und Altersvorsorgedepot parallel bestehen?

Ja, grundsätzlich lassen sich beide parallel denken. Entscheidend ist, wie die Förderung angerechnet wird und welche Sparrate insgesamt sinnvoll ist.

Ein Beispiel: Ein alter Riester-Vertrag mit guten Garantien und Kinderzulagen muss nicht vorschnell beendet werden - daneben kann geprüft werden, ob ab 2027 ein Altersvorsorgedepot als kapitalmarktnähere Ergänzung passt, ähnlich wie es auch neben einem ETF-Sparplan sinnvoll sein kann. So gehen alte Garantien nicht verloren, während neue Förder- und Renditeoptionen genutzt werden können.

Ist der bestehende Riester dagegen teuer, schwach verzinst und ohne relevante Zulagen, kann eine Neuaufstellung interessanter sein.

Wichtig: Parallel bedeutet nicht automatisch doppelte, unbegrenzte Förderung. Förderhöhen, Höchstbeträge und persönliche Voraussetzungen müssen sauber geprüft werden - manchmal ist eine Aufteilung sinnvoll, manchmal eine konzentrierte Förderung in einem Vertrag.

Was kann ein Wechsel an Förderung und Vertragswert kosten?

Auch wenn die bisherige Förderung bei einem förderunschädlichen Wechsel nach aktuellem Stand nicht automatisch zurückgezahlt werden muss, kann ein Wechsel indirekt Geld kosten. Typische Risiken:

  • Wechselkosten beim alten Anbieter
  • neue Abschluss- oder Vertriebskosten
  • Verlust alter Garantien
  • schlechtere Verrentungsbedingungen oder ein ungünstiger Rentenfaktor
  • veränderte Förderlogik oder eine geringere Kinderzulagen-Wirkung
  • steuerliche Nachteile bei falscher Gestaltung
  • ein neuer Vertrag, der nicht zur verbleibenden Laufzeit passt

Entscheidend ist der Unterschied zwischen einem „förderunschädlichen Wechsel” und einem „wirtschaftlich sinnvollen Wechsel”. Nur weil ein Wechsel rechtlich möglich ist, heißt das nicht, dass er finanziell etwas bringt. Rechne deshalb immer zwei Szenarien durch: Was passiert, wenn der alte Vertrag bleibt - und was passiert, wenn das Guthaben in ein neues Altersvorsorgedepot oder Garantieprodukt wechselt?

Was ist der wichtigste Riester-Check vor einer Entscheidung?

Der wichtigste Check ist keine einzelne Kennzahl, sondern der Vergleich von Vertragswert, Förderung, Garantie, Kosten und Zukunftsstrategie. Diese Fragen sollten vor jeder Entscheidung beantwortet sein:

  1. Welche garantierte Leistung steht im Vertrag?
  2. Wie hoch ist das aktuelle Vertragsguthaben?
  3. Welche Zulagen wurden bisher gutgeschrieben?
  4. Welche steuerlichen Vorteile wurden genutzt?
  5. Was müsste bei Kündigung zurückgezahlt werden?
  6. Welche Kosten fallen laufend weiter an?
  7. Gibt es einen alten Garantiezins oder Rentenfaktor?
  8. Gibt es Wohn-Riester, Entnahmen oder ein Wohnförderkonto?
  9. Wie lange ist die Restlaufzeit bis zur Rente?
  10. Passt das Vertragsmodell noch zu Einkommen, Familie, Risiko und Sparziel?

Danach lässt sich der Vertrag grob einordnen:

Einordnung Trifft zu, wenn … Naheliegende Richtung
Grün gute Garantien, passende Zulagen, tragbare Kosten, passt weiter zur Lebensplanung Weiterführen
Gelb nicht ideal, aber Kündigung wäre teuer oder unklar Ruhenlassen, Beitrag senken oder parallel Altersvorsorgedepot prüfen
Rot teuer, schwach oder unpassend - Nachteile überwiegen deutlich Wechsel oder geordnete Beendigung prüfen

Erst nach dieser Einordnung kommt die Produktfrage. Das Altersvorsorgedepot kann ab 2027 interessant werden, weil es kapitalmarktnähere Anlagen wie Fonds und ETF ermöglichen soll - es ersetzt damit aber nicht automatisch jeden bestehenden Riester-Vertrag.

Fazit: Bestandsaufnahme vor Entscheidung

Nicht vorschnell kündigen. Nicht blind behalten. Nicht automatisch wechseln. Sondern prüfen, welche Funktion dein Riester-Vertrag noch erfüllt.

Für Riester-Bestandskunden beginnt die Altersvorsorgedepot-Frage nicht bei einem neuen Produkt, sondern beim eigenen Vertrag. Ob Förderung sichern, Garantie halten, Wohn-Riester nutzen, ruhen lassen oder als Baustein neben einem Altersvorsorgedepot weiterführen - wer heute sauber prüft, kann ab 2027 deutlich souveräner entscheiden. Was das Altersvorsorgedepot insgesamt ausmacht, zeigt der ehrliche Leitfaden zum Altersvorsorgedepot 2027.

Was du jetzt tun kannst

  • Fordere Standmitteilung, Rückkaufswert und Kostenübersicht deines Riester-Vertrags an.
  • Kläre, wie viele Zulagen und Steuervorteile bisher im Vertrag stecken - das entscheidet, wie teuer eine Kündigung wäre.
  • Hast du Wohn-Riester? Prüfe zusätzlich Wohnförderkonto, bisherige Entnahmen und die geplante Immobiliennutzung.
  • Ordne deinen Vertrag anhand der zehn Check-Fragen grob in Grün, Gelb oder Rot ein.
  • Lass dir einen unabhängigen Überblick über deinen Riester-Bestand geben, bevor du kündigst, wechselst oder ruhen lässt.

Ob dein Riester-Vertrag behalten, übertragen, ruhend gestellt oder mit dem Altersvorsorgedepot kombiniert werden sollte, hängt von Garantie, Förderung, Kosten und deiner konkreten Situation ab. Das ordnen wir im kostenlosen Check-up gemeinsam ein.

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Häufige Fragen

Was ist bei einem Riester-Vertrag mit Wohn-Riester-Anteil vor einem Wechsel besonders wichtig?

Prüfe zuerst, ob ein Wohnförderkonto besteht, ob bereits Riester-Guthaben für die Immobilie entnommen wurde und welche steuerlichen Folgen das bei einem Wechsel hätte. Wohn-Riester ist komplexer als ein reiner Riester-Sparvertrag und sollte anhand der konkreten Vertrags- und Immobilienunterlagen geprüft werden.

Ist ein alter Riester-Vertrag mit hohem Garantiezins automatisch besser als das Altersvorsorgedepot?

Nicht automatisch. Ein hoher Garantiezins kann wertvoll sein, wird aber durch hohe Abschluss- und Verwaltungskosten teilweise entwertet. Entscheidend ist, was nach Kosten, Zulagen und Steuern tatsächlich beim Vertrag ankommt - nicht der Garantiezins allein.

Können Riester-Vertrag und Altersvorsorgedepot gleichzeitig bestehen?

Grundsätzlich ja. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie die Förderung angerechnet wird und ob eine Aufteilung oder eine konzentrierte Förderung in einem Vertrag sinnvoller ist. Das sollte im Einzelfall durchgerechnet werden.

Kostet ein Wechsel vom Riester-Vertrag in ein neues Produkt automatisch Förderung?

Ein förderunschädlicher Wechsel soll nach aktuellem Stand nicht automatisch zur Rückzahlung bisheriger Förderung führen. Trotzdem können Wechselkosten, neue Abschlusskosten, ein schlechterer Rentenfaktor oder der Verlust alter Garantien entstehen - das ist unabhängig von der Förderfrage zu prüfen.

Lohnt sich ein reiner Anbieterwechsel innerhalb der Riester-Welt?

Das kann interessant sein, wenn der bisherige Anbieter teuer ist oder die Anlagestruktur nicht mehr passt. Gleichzeitig können neue Abschlusskosten oder schlechtere Garantien entstehen - ein Wechsel sollte nie nur wegen eines einzelnen Kostenpunkts entschieden werden.

Welche Unterlagen brauche ich für den wichtigsten Riester-Check?

Vor allem die aktuelle Standmitteilung mit garantierter Rente und Rückkaufswert, eine Kostenübersicht, die Historie der erhaltenen Zulagen, den Rentenfaktor sowie bei Wohn-Riester zusätzlich alle Unterlagen zum Wohnförderkonto.

Dieser Beitrag ist eine allgemeine Einordnung und ersetzt keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung. Was für dich konkret sinnvoll ist, hängt von deinem Einkommen, deinem Berufsstatus, deiner Familiensituation, bestehenden Verträgen, deinem Liquiditätsbedarf, deiner Steuerlast und deinem Risikoprofil ab.

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AHArnd Hellwig

Geschrieben von Arnd Hellwig

Versicherungsmakler und Geschäftsführer von Fulminant Finanzdienstleistungen

Ich schreibe hier aus der Beratungspraxis: frei in der Anbieterwahl, persönlich verantwortlich und mit dem Ziel, Vorsorge verständlich statt verkäuferisch zu erklären.

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